Wie alles begann…

Kompass Hund in Hannover und Hamburg

Wie alles begann…

Ich dachte, ich nutze den ersten Blog-Beitrag, um euch ein bisschen von mir zu erzählen und davon, wie die Idee zu Kompass Hund eigentlich geboren wurde…

Der Traum vom eigenen Hund

Seit ich drei Jahre alt war, wollte ich unbedingt einen eigenen Hund. Nachdem ich meine Eltern ganze sieben Jahre angefleht hatte, durfte endlich meine Hündin Hanka bei uns einziehen.

Sie war ein Mischling aus einer Deutschen Schäferhündin und einem Kleinen Münsterländer-Rüden und für mich ein absoluter Traumhund. Fortan waren wir gemeinsam unterwegs, ob zu Fuß, mit dem Rad oder zu Pferd.

 

Leider hat sie mich nur sieben Jahre begleiten dürfen, dann musste sie uns schon verlassen. Woran sie gestorben ist, hat man nicht mit Sicherheit sagen können.

Wie Themba zu mir kam

Zwei Jahre später kam in mir zum ersten Mal der Wunsch auf, wieder einen Hund an meiner Seite zu haben. Die Hündin eines Freundes, ein Tschechoslowakischer Wolfhund-Mix, hatte mich komplett für sich gewonnen. In der Zwischenzeit war ich aber zum Studium in die Großstadt gezogen und sah mitten in der Ausbildung keine Chance, einen jungen Hund, insbesondere einen Wolfhund, bei mir aufzunehmen. Ich habe die nächsten Jahre erstmal damit verbracht, mich über Wolfhunde zu informieren und Pläne zu schmieden.

Mit Thembas Anschaffung bis zum Abschluss zu warten, war die richtige Entscheidung, denn im Zusammenleben mit dem kleinen Schnösel stellte sich schnell heraus, dass ich mein Leben auf den Kopf stellen musste, um ihm gerecht werden zu können. Ohne die Unterstützung, die ich durch meine Freunde, Familie und meine damalige Hundeschule erfahren habe, hätte ich das erste Jahr mit Themba niemals überstanden. Er hat mich schon sehr nah an meine Grenzen gebracht. Aber wie immer im Leben lernt man ja in solchen Situationen am allermeisten – in dem Fall sowohl über Hunde, als auch über mich selbst.

So bin ich auf Thembas Züchterin gestoßen, nahm Kontakt zu ihr auf und besuchte sie. Ein Jahr später zog Themba bei mir ein. In der Zwischenzeit hatte ich das Erststudium so gut wie fertig absolviert. Das war mir wichtig, denn ich wusste, dass die Entscheidung einen Wolfhund anzuschaffen, eine für die nächsten 15 Jahre sein würde. Komme, was wolle – ich würde für diesen Hund da sein und Wege finden, für uns beide zu sorgen.

Natural Dogmanship – Beziehung als Grundlage für Erziehung

Durch Freunde und Bekannte bin ich auf Natural Dogmanship (ND) aufmerksam geworden – eine Erziehungsphilosophie, die mein damaliges Wissen über Hundeerziehung erstmal ganz schön auf den Kopf gestellt hat. Ich habe viel gelesen und mich mit anderen Menschen ausgetauscht und war mit jedem Tag faszinierter davon, wie intensiv sich ND mit den Bedürfnissen und Fähigkeiten von Hunden auseinandersetzt.

 Es dauerte nicht lange, bis ich zu dem Schluss kam, dass ich diesen Umgang mit Hunden als absolut artgerecht und fair empfinde und dass ich unbedingt mehr darüber lernen möchte.

Die Ausbildung zur Hundeerziehungsberaterin

Spätestens als ich einige Monate später Jan Nijboer, den Begründer von #NaturalDogmanship, auf einem seiner Seminare kennenlernte, stand für mich fest, dass ich bei ihm die

Ausbildung zur Hundeerziehungsberaterin machen möchte. Wäre es nach mir gegangen, hätte ich am liebsten direkt am nächsten Tag begonnen, aber bis zum Ausbildungsbeginn dauerte es noch ein ganzes Jahr.

Im November 2016 ging es dann endlich los. Ich habe in den monatlichen Blockseminaren unglaublich viel gelernt, mein Wissen und meine Intuition immer wieder auf die Probe gestellt, neue Erfahrungen gemacht und tolle Menschen kennengelernt.

Zusammen über sich hinauswachsen

Auch meine Beziehung zu Themba hat sich während der Ausbildung noch einmal sehr weiterentwickelt. Wir sind zusammen gewachsen und unser Umgang miteinander ist wesentlich feiner und differenzierter geworden. Ich hab durch die Ausbildung viel über mich gelernt und viel an mir gearbeitet, das Ergebnis dessen kann ich in Themba widergespiegelt sehen und freue mich jeden Tag darüber.

 

Meine Begeisterung weitergeben

Während der Ausbildung hat sich aber nicht nur zwischen Themba und mir etwas verändert, sondern in mir ist auch der Wunsch gewachsen, meine Erfahrungen und mein neu gewonnenes Wissen mit anderen Menschen zu teilen. Ich habe in den letzten Jahren viele Mensch-Hund-Teams kennengelernt und einige davon sogar begleiten dürfen. Was sich durch Natural Dogmanship bei ihnen zum Positiven verändert hat, begeistert mich sehr und ist für mich die Bestätigung, dass ich mit dieser Philosophie auf dem richtigen Weg bin. Und jetzt freue ich mich darauf, dass ich die Ehre habe, mit #KompassHund noch mehr Mensch-Hund-Teams auf ihrem gemeinsamen Weg begleiten zu dürfen.

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