Roadtrippers – Was ihr bei der Reiseplanung nicht vergessen dürft!

Kompass Hund in Hannover und Hamburg

Roadtrippers – Was ihr bei der Reiseplanung nicht vergessen dürft!

Mit dem Hund auf große Abenteuerreise gehen – als Gefährten die Welt erkunden! Hier erfahrt ihr, wie ihr die Reiseziele festlegt, woran ihr bei der Reiseplanung denken müsst und was im Rucksack auf keinen Fall fehlen darf.

2017 sind Kim, ein guter Freund von mir; sein Saarlooswolfhund Artos; Themba und auf ich unseren Roadtrip gestartet. 3 Wochen lang sind wir durch 7 Länder Richtung Osteuropa gereist. In diesem Beitrag möchte ich euch an unseren Erfahrungen teilhaben lassen und ein paar Tipps zur Reiseplanung geben.

Die Auswahl der Reiseziele

Das Internet bietet eine Vielzahl von Artikeln und Websites, die Reiseziele anpreisen. Ich persönlich entscheide mich am liebsten anhand von Bildern. Was mich auf Fotos in seinen Bann zieht, das will ich auch live sehen. Ich finde meine Reiseziele in Bildbänden, in Blogs oder unter Google Bilder und Street View.

Ich bin ein Fan davon, vor Abreise den groben Rahmen der Strecke festzulegen, um Anhaltspunkte für die Reiseplanung zu haben. Ich möchte aber auch genügend Flexibilität behalten, um an einem Ort länger zu bleiben als geplant oder noch einen Abstecher machen. Auf unserer Osteuropareise hat sich so mancher Zwischenstopp ganz spontan ergeben. Wir haben uns an Empfehlungen von anderen Reisenden orientert und auf dieser Basis dann selbst die verschiedenen Orte erkundet und wurden mit atemberaubenden Aussichten belohnt!

Wichtig ist, dass ihr genügend Pausen einplant. Kim und ich haben das letztes Jahr so gemacht, dass wir 1-3 Tage an einem Ort geblieben sind und dort unterwegs waren und uns dann wieder einen ganzen Tag Zeit genommen haben, um zum nächsten Ort zu fahren und uns ein bisschen auszuruhen. Vergesst nicht, dass die Ortswechsel und neuen Eindrücke für eure Hunde schon Kopfkino bedeuten. Da tut ein Ruhetag zwischendurch gut, um die Erlebnisse zu verarbeiten und Kraft zu tanken.

Reisebestimmungen des Landes zum Mitführen von Hunden

Ist eine grobe Reiserichtung gefunden, gilt es, sich über die jeweiligen Einreisebestimmungen zu informieren. Zunächst solltet ihr überprüfen, ob eure Hunderasse an eurem Wunsch-Reiseziel überhaupt erlaubt ist. Ich darf mit Themba zum Beispiel nicht nach Norwegen reisen. Dort sind Wolfhunde leider nicht gestattet (Gnaaaaaaaaah! :(( ).

Außerdem solltet ihr beachten, ob es die Einreisebestimmungen notwendig machen, dass euer Hund eine gewisse Zeit in Quarantäne verbringen müsste.

Denkt daran, dass nicht nur die Bestimmungen des Ziellandes für euch wichtig sind, sondern auch die Durchreisebestimmungen der Länder, die ihr auf dem Weg dorthin passiert.

Auch Regelungen zur Leinen- und Maulkorbpflicht in Stadt und Land und zur Mitnahme von Hunden in Restaurants, öffentliche Verkehrsmittel usw. können für euch interessant sein und sollten deshalb in Erfahrung gebracht werden.

Viele Infos zu Einreisebestimmungen und Co findet ihr HIER.

 

Unterkünfte

Auf unserem Roadtrip haben wir im Bus gewohnt. Eingekauft wurde zwischendurch in der Stadt, gekocht mit dem Campingkocher bzw. gegrillt, gebadet wurde im Meer (In Outdoor-Geschäften gibt es biologisch abbaubares Shampoo und Duschgel, sehr zu empfehlen!) bzw. geduscht auf Campingplätzen.

Eine andere Möglichkeiten wäre zu zelten. Wir hatten auch Zelte dabei, falls wir unterwegs beschließen sollten, einen mehrtägigen Ausflug zu Fuß zu machen. Das hat sich aber nicht ergeben. Vielleicht nächstes Mal. 🙂

 

Die Regelungen zum Wildcampen sind in Europa ganz unterschiedlich. In Skandinavien ist Wildcampen in der Regel erlaubt, in den anderen europäischen Ländern ist das schwieriger.

HIER gibt es die wichtigsten Infos zum Nachlesen.

Fest steht, wenn ihr in der freien Natur zeltet, solltet ihr unter allen Umständen dafür Sorge tragen, dass niemand gestört wird und dass die Natur mindestens so sauber hinterlassen wird, wie ihr sie vorgefunden habt. Denkt außerdem daran, dass durch den Geruch von Nahrung Wildtiere angelockt werden können, was nicht ungefährlich ist.

Offizielle Campingplätze stellen eine gute Alternative dar und bieten neben sanitären Anlagen und Freizeitangeboten in der Regel auch WLAN, um die neuesten Urlaubsfotos zu teilen. 😉 Auf den meisten Campingplätzen sind angeleinte Hunde erlaubt.

 

An einzelnen Orten in Ferienwohnungen, Hotels oder AirBnBs zu wohnen ist natürlich auch eine Option. Die Aufenthalte solltet ihr aber je nach Saison rechtzeitig buchen und ihr müsst unbedingt vorher abklären, ob Hunde erlaubt sind.

Reisegepäck

Ich packe meinen Koffer und nehme mit…

 

alles, was man auch ohne Hund für einen Roadtrip brauchen kann

(Dazu HIER eine sehr umfangreiche Packliste)

 

Autobox/ Geschirr zum Anschnallen

Hundefutter (Trockenfutter/ Nassfutter möglichst in Tagesrationen/ Barf im Urlaub)

Trinkwasser und Wassernapf für unterwegs

Leine/ Schleppleine

Halsband/ Geschirr

Futterbeutel für spannende Ersatzjagden

Maulkorb (für öffentliche Verkehrsmittel, Tierarztbesuche usw.)

Erste Hilfe Koffer für den Hund und ein kleines Erste Hilfe Set für unterwegs

EU-Heimtierausweis

Versicherungsnummer und Kontaktdaten der Versicherung

Kühlhalsband/ Kühldecke für warme Gebiete/ Autofahrten bzw. Mantel für kalte Gebiete bei Hunden ohne Unterwolle

Decke

Handtücher

Hundeshampoo (wenn sich euer Hund genauso gern in Aas wälzt wie Themba und ihr anschließend zusammen im Bus/ Zelt schlafen müsst)

Kotbeutel

Check up beim Tierarzt

Vor einer so langen und aufregenden Reise solltet ihr euren Hund auf alle Fälle nochmal beim Tierarzt durchchecken lassen, um sicher zu gehen, dass er für den Urlaub fit ist.

Ich hab damals bei Themba neben einem allgemeinen Check up ein Blutbild und eine Kotuntersuchung machen lassen und die notwendigen Impfungen auffrischen lassen.

 

Informiert euch bitte rechtzeitig darüber, welche Impfungen an eurem Reiseziel erforderlich sind. HIER könnt ihr euch nicht nur über Einreisebestimmungen und Impfungen informieren, sondern findet auch eine Liste mit Krankheiten, die in den verschiedenen europäischen Ländern vorkommen. Lasst eure Hunde bitte nicht aus öffentlich zugänglichen Näpfen fressen oder trinken, dort können leicht Krankheiten übertragen werden. Gleiches gilt für Kontakt zu einheimischen Artgenossen. Vor und nach der Reise solltet ihr euren Hund entwurmen und gegen Parasiten behandeln. Denkt daran, dass in anderen Ländern auch andere Parasiten vorkommen, gegen die ihr euch und euren Hund schützen müsst. Erkundigt euch dazu am besten bei eurem Tierarzt.

Es lohnt sich!

Ich gebe zu, es gibt eine ganze Menge zu tun, bevor die Reise wirklich losgehen kann. Aber es lohnt sich. Nach den drei Wochen Roadtrip wollten wir damals am liebsten gleich weiter. Wir haben in der Zeit einfach unfassbar schöne Orte gesehen, eine ganz intensive Zeit mit unseren Hunden verbracht, viel gelernt und soooo viel Spaß gehabt.

Also nur Mut, macht euch auf den Weg!

Damit ihr mir nicht einfach nur glauben müsst, sondern euch mit eigenen Augen überzeugen könnt, geht es HIER zum Videorückblick unseres Roadtrips.

 

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