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Hunde brauchen Sozialkontakt. Das bedeutet aber nicht, dass dein Hund mit jedem fremden Hund spielen möchte. Auch bei Hunden spielen Sympathie, Lernerfahrungen und Kontext eine große Rolle dabei, ob aus dem Kennenlernen zweier fremder Hunde ein Spiel entstehen kann. Dazu kommen Einflussfaktoren wie Rasse, Alter, Geschlecht, Bindungstyp u.v.m.
Auch wenn es völlig normal ist, wenn dein Hund nicht jeden anderen Hund liebt, könnt ihr davon profitieren, Hundekontakte in geschütztem Rahmen herzustellen. Im Alltag werdet ihr schließlich täglich mit fremden Hunden konfrontiert, auf die ihr oftmals keinen Einfluss habt. Da ist es hilfreich, kontrollierte Situationen zu schaffen, in denen dein Hund positive Erfahrungen machen kann.
Damit dein Hund sich dabei komplett sicher und wohlfühlen kann, ist es wichtig, Hundekontakte schon vorab richtig einschätzen und schließlich auch gut moderieren zu können. Wenn die Chemie stimmt, kann sich daraus sogar eine Freundschaft fürs Leben entwickeln.
In diesem Workshop lernst du,
Zu Beginn des Workshops machen wir eine kurze Vorstellungsrunde und sprechen darüber, welche Voraussetzungen für einen Kontakt gegeben sein sollten, welchen Mehrwert dein Hund aus Kontakten ziehen kann und wie du schon vor dem direkten Kontakt einschätzen kannst, ob die Chemie stimmt.
Anschließend planen wir, welche Hunde miteinander in Kontakt kommen könnten und bereiten die Kontakte vor, indem sich die Mensch-Hund-Teams zunächst mit Leine auf Distanz beobachten und einschätzen können. So haben wir in Ruhe Zeit, um die Körpersprache beider Hunde zu analysieren und zu besprechen, worauf bei der Moderation des Kontaktes zu achten sein wird. Sollten wir bemerken, dass die Hunde von einem direkten Kontakt nicht profitieren würden, lösen wir die Situation positiv auf und die Hunde müssen nicht miteinander in Kontakt kommen. Sind die Hunde jedoch aneinander interessiert, sehen wir Anzeichen für Sympathie oder bemerken, die Hunde können von der Begegnung profitieren, bringen wir die Hunde auf eingezäuntem Gelände ohne Leine in direkten Kontakt miteinander, der wiederum von uns begleitet und moderiert wird.
Jeder Hund bekommt die Chance, mit verschiedenen Hunden in Kontakt zu kommen. Da wir aber nur direkte Kontakte zulassen, wenn auch die Chemie stimmt, kann es keine Garantie dafür geben, dass dein Hund mit einem anderen Hund ohne Zaun dazwischen zusammenkommt. Dennoch können auch die Vorbereitungen für den Kontakt für dich und deinen Hund eine wertvolle Erfahrung ermöglichen.
Die Hunde, die gerade nicht aktiv dran sind, warten im Seminarraum in ihrer mitgebrachten Hundebox/ einem Laufgitter. So kann dein Hund das Gelernte in den Pausen in Ruhe zu verarbeiten und du bekommst die Gelegenheit, beim Beobachten der anderen Teams zu lernen und Fragen zu stellen, ohne dass du dabei noch deinen eigenen Hund händeln musst.
Ziel des Workshops ist es, dass du Sicherheit in der Einschätzung und Begleitung von Hundekontakten bekommst und dein Hund die Erfahrung macht, dass er nicht allein auf sich gestellt ist, sondern sich darauf verlassen kann, dass du ihm Schutz bietest, wenn es ihm zu viel wird und du andererseits auch Spielregeln vorgibst, sodass beide Hunde sich wohlfühlen und auf das Kennenlernen einlassen können.



